Vorschau.

 

 

Remstalgartenschau: Die Böbinger Seelilienkolonie


Anlässlich der Nacht der Museen am 18.05.2019 beginnt in Böbingen/Rems eine Fossilienausstellung der besonderen Art. Es werden die Böbinger Seelilien gezeigt, die einst vom Staatlichen Museum in Stuttgart ausgegraben und präpariert wurden. Außerdem werden die Funde, die bei der 7 km langen Umgehung der B 29 in Mögglingen zutage kamen, erstmals zu sehen sein.
Die Ausstellung im Foyer und Sitzungssaal des Rathauses, in deren Rahmen Vorträge und Führungen stattfinden, ist über einen Zeitraum von sechs Wochen der Öffentlichkeit zugänglich.

Die hervorragend erhaltene Seelilienkolonie von Böbingen stammt aus dem Numismalismergel des Unterjuras. Sie ist einer der ältesten Nachweise für auf Treibholz angesiedelten Seelilien in Europa.
Sie wurde 1994 im Baugebiet „Schelmen“ entdeckt. Aus der riesigen Kolonie mit geschätzten 100 m2 wurden 45 m2 fachmännisch ausgegraben und in Stuttgart präpariert. Die schönsten, zusammenhängenden Platten werden präsentiert.
Mehrere Vitrinen zeigen zudem die weltweite Vielfalt dieser Klasse von Stachelhäutern: Silurische
Exemplare aus Marokko, Seelilien aus den devonischen Dachschiefern des Rheinischen Schiefergebirges, einzelne Individuen aus dem Karbon der USA, eine attraktive Ansammlung aus dem
Perm von Australien, „lilienförmige“ Kronen aus dem Muschelkalk sowie aus dem Posidonienschiefer und weiteren Schichten des Jura.
Durch die rund 7 km lange Umgehung Mögglingen der B 29 war die gesamte Schichtfolge des Unterjura und des Opalinustons aufgeschlossen. Hier konnten die Sammler prächtige Funde entnehmen. Eine Vielfalt von Ammoniten, Belemniten, Muscheln, Schnecken u.a. werden in fünf weiteren Vitrinen zu sehen sein.
Die Ausstellung wird von der Arbeitsgemeinschaft Geologie des Naturkundevereins Schwäbisch Gmünd konzipiert und auch aufgebaut.

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