Geologischer Pfad.

Pflege und Erneuerung des geologischen Pfades

 

Der schon seit 1974 bestehende Geologisch Pfad von Schwäbisch Gmünd auf den Hohenrechberg wurde nunmehr vom Naturkundeverein Schwäbisch Gmünd vollständig erneuert. In Zusammenarbeit mit dem Baubetriebsamt und der Touristk und Marketing GmbH der Stadt Schwäbisch Gmünd sowie der Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins entstand ein aufschluss-reicher und informativer naturkundlicher Weg auf den Gmünder Wallfahrtsberg.

Der Geologische Pfad Schwäbisch Gmünd – Hohenrechberg erläutert auf einer Weglänge von rund fünf Kilometern die Schichten des Mittleren Keuper, des Unter-, Mittel- und Oberjura. An 24 Stationen mit 26 Tafeln, 2 Panoramen, 10 Vitrinen und Stelen werden die Landschaft, Geologie, Paläontologie, Boden- und Gesteinsnutzung, Pflanzen- und Tierwelt eindrucksvoll beschrieben. 394 Höhenmeter können erwandert werden. Mehrere interessante Geotope liegen am Weg.

Der Start beginnt im Hölltal am Parkplatz Schützenhaus im Westen der Stadt. Der erste Teilabschnitt (Stationen 1 bis 8) führt nach Metlangen. Auf Wanderwegen kommt man zum Parkplatz zurück. Hierfür sind insgesamt zwei Stunden einzurechnen.

Der Einstieg in den zweiten Teilabschnitt ist in Metlangen möglich. Hier bietet sich der Parkplatz am ehemaligen Bahnhöfle an. Von dort können ab Station 9 bis zum Ende bei Station 24 nahezu alle Jurastufen erwandert werden. Für diese Strecke sind hin und zurück wenigsten drei Stunden einzurechnen.

Eine dritte Einstiegsmöglichkeit führt von Rechberg-Vordenweiler über den Kreuzweg zu den Stationen 19 bis 24.

Einkehrmöglichkeiten gibt es sowohl in Metlangen, als auch in und auf dem Rechberg, in Straßdorf sowie an Wochenenden in diversen Schützenhäusern. Der gesamte Pfad lässt sich auch als Radstrecke „erfahren“. E-Bikes sind für die steilen Abschnitte eine wertvolle Hilfe.