Im nächsten Jahr wird unser Verein 135 Jahre alt. Gegründet wurde er 1890 als „Entomologischer Verein“ ein Verein also, der sich damals dem Insektensammeln aus der Natur verschrieben hatte und der heute – nach vielfältigen Reformen – andere Ziele laut Satzung verfolgt: z.B. Erkenntnisse der Naturwissenschaften sowie des Natur- und Landschaftsschutzes durch Vorträge, Kurse, Arbeitsgemeinschaften, Ausstellungen und Exkursionen in allgemein verständlicher Form im Sinne der Erwachsenbildung zu vermitteln. Traditionsgemäß dient die Arbeit des NKv auch der Förderung und Vertiefung des naturkundlichen Unterrichts der öffentlichen und privaten Schulen.
Dies hat lange Zeit vorbildlich funktioniert, insbesondere durch zahlreiche engagierte Menschen, die umfangreiche Sammlungen im Berich der Geologie und der Insektenkunde zusammengetragen haben und durch eine enge Verbindung zu Museum und der Pädagogischen Hochschule.
In den letzten Jahren ist die Mitgliederzahl des Vereins – wie bei vielen „alten“ Vereinen auch – altersbedingt jedoch kontinuierlich gesunken. Die Gewinnung neuer und jüngerer Mitglieder fällt zunehmend schwer.
Mitglieder des Vereins haben sich in diesem Workshop, schriftlich von außen oder spontan, Gedanken gemacht wie der Vereinsrat den Naturkundeverein in Zukunft aufstellen kann. Drei Fragenkomplexe wurden dabei in den Vordergrund gestellt:
- Wie wird der Naturkundeverein in der Öffentlichkeit wahrgenommen?
- Welche Erwartungen haben die Mitglieder an den Verein?
- Wie kann der Vereinsrat neue Mitglieder gewinnen?
Zuschriften und Ergebnisse eigener reger Gedankentätigkeit wurden zusammengetragen und werden nun im Vereinsrat weiter auf ihre Umsetzbarkeit im Verein geprüft. In den Vereinsnachhrichten des Programmes 2025-2 möchten wir das Ergebnis veröffentlichen.