Jedes Jahr wird vom Vereinszweig Ostwürttemberg der Gesellschaft für Naturkunde in Württemberg die Albertus Magnus-Tagung veranstaltet. In diesem Jahr ist der Naturkundeverein Schwäbisch Gmünd mit der Ausrichtung betraut.
Die Tagung beginnt am kommenden Samstag, den 09.11.2019 um 8.50 Uhr im Universitätspark, Arbeitsraum 212/213 im Gebäude 6, 1. Stock. Sie endet um ca. 12.00 Uhr und ist kostenfrei.

Nach der Begrüßung durch die Vorsitzenden findet zur Einführung eine Bildpräsentation statt. Werner K. Mayer spricht über „Geologie und Gesteine in der Innenstadt von Schwäbisch Gmünd. Im Anschluss fahren die Teilnehmer mit dem Stadtbus in die Innenstadt. Treffpunkt ist der Marienbrunnen. Hier beginnt um 10.30 Uhr eine Führung des Referenten zum Thema „Die Nutzung der Gesteine und ihre Verwendung früher und heute“.
Die ältesten Gesteine von vor 400 Millionen Jahre sind devonische Schiefer. Sie kamen nach dem Bau der Eisenbahn ab 1861 nach Schwäbisch Gmünd und wurden früher vielfach verwendet. Stubensandsteine sind die am häufigsten verwendeten Bausteine an den alten sakralen und profanen Bauten. Aber auch Muschelkalk, der Pfrondorfer Keupersandstein, Angulaten- und Schilfsandsteine wurden häufig eingesetzt. Bei dem ca. 2 stündigen Rundgang wird auch auf Besonderheiten, wie den Dopferstein, einen Kunststein, sowie die verschiedensten Travertine beispielhaft hingewiesen.
Interessenten können sich gerne am Rundgang beteiligen.